Hallo allesamt!
Nach fast einer Woche unterwegs will ich jetzt mal was schreiben - wohin es mich verschlagen hat & was so passiert.
Am Montag am spaeten Abend bin ich aus Europa abgeflogen und meinte eigentlich nach Suedamerika zu fliegen. Aber irgendwie kam mir dann alles so europaeisch vor - obwohl ich in Buenos Aires gelandet war - das haette ich nicht gedacht! Die Stadt ist halt riesig, zu gross fuer mich in dem Moment, aber eigentlich schoen. Superviel Laerm und nicht die beste Luft weil extrem viel Verkehr, dafuer werde ich von fruehlingshaften bzw. fast sommerlichen Temperaturen empfangen: Nur T-Shirt reicht Tag und Nacht, toll! V.a. wenn man gerade aus Deutschland ankommt...
Leider faengt es am spaeten Abend als wir gerade auf der Suche nach was zu essen waren extrem stark zu regnen an, mit Sturm und wir sind zwangsweise direkt ins naechste Restaurant gestuermt, sonst waeren wir nach 1 Minute bis auf die haut nass gewesen - wie es der Zufall so will war es sogar ein gutes Restaurant mit u.a. hausgemachter Pasta und Gnocchi, lecker! Am naechsten Tag hat fast die ganze Zeit geregnet und ich bin trotzdem viel rumgelaufen um mir die Stadt anzusehen. Richtig Spass macht das aber dann nicht, kalt war es ausserdem. Drum bin ich ganz froh dass es am naechsten Tag weitergeht Richtung Norden. Da soll es stabiler sein mit dem Wetter ausserdem muss ich raus aus der grossen Stadt.
Der Tag danach ist dann wieder vom feinsten: kein Regen aber extrem viel Sonne & in dem halben Tag bis mein Flug geht hole ich mir gleich einen Sonnenbrand, weil ich natuerlich viel rumlaufe in der Stadt um sie bei schoenem Wetter zu geniessen! So gefaellt mir die Stadt schon besser! Spaeter am Flughafen erfahre ich beim einchecken dass der Flug zwei Stunden verspaetet ist ... also muss ich mir die Zeit vertreiben. Draussen im Halschatten laesst sich4s aushalten! Der Flughafen ist direkt am Wasser und es geht Wind. Recht spaet komme ich in Salta an und finde aber zum Glueck gleich ein nettes Hostal. Dort ergibt sich auch direkt noch eine Moeglichkeit fuer den naechsten Tag:
Leider muss ich schon 6 aufstehen, weil der Bus nur um 7 geht. Also Ticket kaufen und mein geliehenes Rad in den Bus einladen, mit minimalen Extrakosten geht das unproblematisch. Dann fahren wir ca. 2 1/2 Stunden Richtung Sueden in eine Canyon Landschaft in etwa vergleichbar mit Landschaften in Arizona und Utah (USA). Ca. 46 km vor Cafayate steigen wir aus, an der Garganta del Diablo. Das ist eine von Wind und Wasser erodierte Landschaft wie man sie auch im Monument Valley antrifft. Beindruckend von Groesse und Form. Von solchen Felsformationen gibt4s noch mehrere als wir die Strasse weiterfahren (ich bin mit zwei Israelis unterwegs). Zum Glueck ist der Himel nicht ganz klar und deshalb die Sonne etwas abgeschwaecht, sonst waere etwas heiss und anstrengend (die Strasse geht rauf und runter). Bevor jetzt eine Frage von speziell einer Person aufkommt: Ja, ich habe sogar einen Helm getragen, schon wegen dem Sonnenschutz. Gegen drei sind wir in Cafayate angelangt wo es ganz schoen heiss ist weil der Himmel inzwischen ganz klar ist. Nach einer kurzen Pause mit gutem Eis fharen wir weiter zu einem Weingut und machen eine kleine Besichtigung (Weingut Etchart) mit anschliessender Weinprobe. Fuer 4 Pesos (1,20 EUR) ist eine Flasche mein! Zurueck nach Salta geht es dann mit dem Abendbus...
In Salta gibt es eine Gondelbahn auf einen Huegel am Stadtrand, also rauf mit der Bahn der Aussicht wegen und runter gehen wir gemuetlich zu Fuss im Halbschatten. Sonst sehe ich mir noch ein bisschen die schoene Kolonialstadt an. Warum nichtmal ein ruhiger Tag...
Sonntag beginnt mal wieder damit einen Bus um 7 zu erwischen, ich fahre mit einem Argentinier aus dem Hostal Richtung Suedwesten. Wir steigen bei einem Nationalpark aus >Los Cardones<. Das sind die grossen Kandelaber Kakteen die man auch schon auf der Fahrt sieht die durch schoenste Landschaften mit bunten Bergen (dunkelrot) mit gruenen Taelern und blauem Himmel geht - es ist schwer das besser zu beschreiben, aber wunderschoen! Das mit dem Park ist eher ein reinfall, da er nicht erschlossen ist. Wir laufen ein bisschen rum in der starken Sonne. Zwischendurch grasen ein paar Pferde aber sond sieht man niemanden. Also wieder zurueck zur Strasse wo wir hoffen per Anhalter weiterzukommen. Viele Autos fahren nicht aber ein paar sind es schon. Es gibt halt nach Cachi wo wir hinwollen keinen Bus vor 9 abends... Tatsaechlich nimmt uns nach einiger Zeit jemand mit und wir rasen (im Vergleich zum BUs) durch die Bergwueste. Dabei erfahre wir auch dass der Park wirklich nicht erschlossen ist man am meisten vom Bus oder Auto aus sieht. In Cachi ist leider fast alles geschlossen weil Wahlen sind, also passiert nicht mehr viel.
Soweit sogut, demnaechst geht es nach Salta zurueck bevor ich Richtung Patagonien aufbreche.
Gruesse von Gunther
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Bevor es in den fernen Sueden ging, habe ich noch ein paar nette Tage in Salta verbracht: U.a. wollte ich mir die Stadt etwas genauer ansehen - sehr schoener Kolonialstil - und es bei dem immer noch sehr tollen Klima einfach auch ruhig angehen lassen!
Aber ein perfekter Abschluss an meinem letzten Tag war ein Tag auf dem Pferd. Ich habe einen ganzen Tag auf einer Estancia suedlich von Salta gebucht, vormittags ging's nach euinem Kaffee erstmal zum gewoehnen an das riesige Pferd (war glaube ich groesse als ich... und ich musste erstmal lernen wie man da aufsteigt) in ausgetrocknete Flussbetten (fuehren nur nach intensiven Regefaellen Wasser) um das "navigieren" zu lernen. In der brutalen Sonne ging ohne Sonnenhut gar nichts und nach 2 1/2 h war dann auch eine kleine Pause noetig. Der Lehrer war echt gut und sehr nett und kannte sich gut aus - also auch ein guter Gespraechspartner wenn ich nicht gerade von meinem Pferd gefordert war. Das ganze war sozusagen "Einzelunterricht". Nach der ausdehnten Pause inder es was leckeres zu essen und eine Fuehrung durch sein schoenes Haus gab ging es diesmal mit noch zwei Englaendern weiter: Wir durften dann in die Berge reiten, was schon landschaftlich sehr schoen ist! Hat sehr viel Spass gemacht, lustig war auch in eine dorf hoch zu Ross einzureiten! Aber nach dem langen Tag (ca. 8 h auf dem Pferd) war ich dann auch bedient.
Der naechste Tag ging drauf mit der Reise in den Sueden, nach Patagonien. Ich hatte einen Flug musste aber umsteigen und das war dann wohl auch das Problem: in Rio Gallegos angekommen (Flughafen ist wie eine kleine Busstation) ist mein Gepaeck nicht dagewesen - ich hatte es halt durchgecheckt, haette ich vielleicht nicht machen sollen. Also hickhack mit der fluggesellschaft und dann musste ich die Nacht in der Stadt zwangsweise verbringen - und da ist halt nicht viel los.
Am naechsten Tag habe ich nach viel hin und her mein Gepaeck 20 min. vor der Abfahrt des Buses nach Puerto Natales endlich bekommen, mit gut zureden dass der Herr hinter dem Schalter doch nochmal nachfragen soll... Dann sechs Stunden Fahrt durch eine steppenartige Graslandschaft mit viel Wind (wofuer Patagonien ja bekannt ist) bis dann kurz vor Chile endlich auch ein paar niedrige Buesche und Baeume auftauchten. Die waren alle extrem nach Osten geneigt, weil der Wind IMMER von Westen kommt und das nicht ohne. Zwischendurch gibt's alle 20 - 50 km mal eine Estancia mit viel Schafen, sonst nichts. Die Grenzueberquerung war nicht wild aber kostet zeit. Also war ich nun in Chile... Es ist bis 22.00 hell und ich versuche meinen Trek fuer den naechsten Tag zu arrangieren, war aber doch zu spaet dafuer und ich entschliesse mich einen halben Tag spaeter loszuziehen. Reisepartner fuer die Tage in dem Park Torres del Paine finden sich in meinem Hostal.
Also geht's nachmittags los und wir sind mit Zelt, Schlafsack und Essen/Kocher ausgeruestet fuer ca. 5 Tage. An dem Tag laufen wir noch ca. 3 h zu unserem Camp, dank den langen Tagen kann man bis 21.00 laufen! Leider spielt das Wetter nicht so ganz mit und wir laufen bald durch regen, dann Schneeregen und schliesslich durch einen leichten Schneesturm. Macht aber noch Spass und der Zeltplatz (also eigentlich nur ein Platz wo man sein Zelt aufstellen darf... ) liegt geschuetzt in einem Wald. Also kochen wir was und es reicht fuer den heutigen Tag! Am naechsten Morgen ist alles weiss aber das Wetter besser, also haben wir brauchbare wennn nicht perfekte sicht auf die Berge. Wir steigen vor dem Fruehstueck zu einem netten Aussichtspunkt hoch wo man die "Torres" sehen kann vor einem tollen gruenen See. Auch wenn nicht alles Berge frei sind ist die Aussicht sehr schoen. Nach dem Packen ging's mit vollen Marschgepaeck (muss man sich erstmal dran gewoehnen an das Gewicht) weiter, war auch mind. ein 8 h Marsch... aber zumndest mit mehrheitlich schoenem Wetter, v.a. waermer. Am Nachmittag kommt ein extrem starker Wind auf... der macht das laufen zur Qual und auch etwas gefaehrlich wenn man nicht mit Boeen rechnet. Mit viel Wind und Regen ging's dann die naechsten Tage weiter, mit Gletschern ganz nah und hohen Bergen, leider mit weniger guter Sicht. Schoen war's trotzdem und lustig mit der Truppe (wir sind zu viert unterwegs) und ganz sicher eine Erfahrung! Der Wind macht mir echt zu schaffen... Am letzten Tag laufen wir zu einem riesigen Gletscher gegen den Sturm und das bei Schneefall, aber irendwoher muss der Gletscher ja kommen :-) Es treiben Eisschollen auf dem Gletschersee die durch den starken wind ganz weit abgetrieben werden. Sie scheinen bei dem Wetter sogar tiefblau und dann am Gletscher sieht man manchmal ein Stueck abbrechen und davontreiben, meistens hoert man nur den Krach... Das Wetter wird immer uebler und wir beschliessen den Park zu verlassen, diesmal per Boot. Das Problem ist nur das Zelt bei dem Wetter abzubauen, und ganz trocken gelingt mir das auch nicht, aber es ist zum Glueck der letzte Tag! Zurueck in Puerto Natales abends um elf sind wir geschafft nach den wiedermal 8 h Marsch des heutigen Tags. Aber es war die Sache sicher wert.
Heute ist Waesche-wasch-Tag und mogen Abend geht's auf eine Faehre durch Fjorde nach Norden, da sind wir ca. 3 Tage unterwegs und wenn das Wetter nicht nur uebel ist hat man schoene Aussichten auf Gletscher usw. Ich bin mal gespannt!
Gruesse aus Puerto Natales, Chile,
Gunther
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Ist ja schon wieder ne Weile her dass ich was von mir hoeren habe lassen... bin inzwischen wieder weiter noerdlich und meine Reise naehert dich (leider) dem Ende ;-(
Als ich mit meinen drei bzw. vier Trekking Kumpanen von dem Trek zurueck gekommen bin war erstmal 3 Tage/4 Naechte Erholung angesagt: Ich bin mit einer Faehre von Puerto Natales nach Puerto Montt gefahren (beides Chile). Obwohl es ueberhaupt nicht langeweilig war gab es nichts besonders dringendes oder wichtiges zu tun, also gerade das Richtige nach dem campen und Schnee etc.
Unser Tagesablauf wurde u.a. bestimmt von folgenden Tagesordnungspunkten: 8 - 9h Fruehstueck, 12.30 - 13.30 Mittag und schliesslich Abendessen um 19.30 - 20.30 ... sonst gab's noch Kinofilme oder mal eine kleine Erlaeuterung der Fauna der Gegend durch die wir gerade fuhren, Fjordlandschaften im Hintergrund hoehere Berge (schneebedeckt) und mal ein oder zwei Eisberge die vorbeischwommen. Also war trotz des eher harschen Klimas schon mal oefter Praesenz an Deck angesagt um die Landschaft besser betrachten zu koennen. Abends haben wir dann in der Bordbar bei Musik unseren mitgebrachten guenstigen aber guten chilenischen Wein genossen und am letzten Abend gab's dann auch noch eine Abschiedsparty in der Bar (vorher Bingo). Dann mussten wir alle neu gewonnen Bekannten bzw. die vielen schon vorher bekannten Gesichter wieder verabschieden, ich war ja mit meinen Trekking Kollegen unterwegs und bin aber dann auch meinen eigenen Weg gegangen...
Also habe ich nach kurzem Besuch in der Hafenstadt beschlossen auf die groesste (oder war's die zweitgroesste) Insel Chile's zu fahren (Bus-Faehre-Bus). Alles sehr gruen aber bei dem Wetter (viel Regen) ueberrascht das auch kaum. Dort gibt's viele alte Holzhaeuser und Kirchen aus selbigem. Also habe ich einen Ausflug auf eine kleine benachbarte Insel gemacht, bisschen rumlaufen und die wenig touristisch erfasste Gegend erforscht. Teilweise ging's per Anhalter oder auch ein Stueck mit dem Bus, leider war das der einzige zurueck!! Also mussten wir zusehen wie es zurueck ging... also sind wir ewig gelaufen (sehr schoen aber wegen der Huegel anstrengend) und zwei der wenigen Autos haben uns nicht mitgenommen. Irgendwann hatten wir dann doch Glueck (vielleicht hatte ich ja Glueck weil ich in weiblicher begleitung war) und sind noch rechtzeitig zurueck gekommen.
Dann ging's wieder ueber die Anden Richtung Osten, zweimal laenger dauernde Grenzabfertigung bevor ich in Bariloche ankam. Im Bus treffe ich zwei meiner drei Trekkingkollegen wieder! Wie klein ist die Travellerwelt manchmal...
Hier war das Wetter nicht super aber besser (d.h. es hat nicht die ganze Zeit geregnet) und ist zum Glueck noch besser geworden. Hier war mal ein Tag Trekking angesagt und Mountainbiken oder einfach nur die tolle Aussicht von unserem Hostal geniessen und ausspannen.
Die Tour zum Cerro La Catedral war sehr interessant, von Bambuswaeldern bis Schnee und FElswueste war alles drin in den anstrengenden 7h Marsch. Am Schluss gab's leider den versprochenen Lift (ist sonst ein Skigebiet) nicht bzw. er war nicht in Betrieb und wir mussten ueber die steile Skipiste zur Bushaltestelle absteigen... war aber trotzdem gut.
Mountainbiken ist dank des heftigen Windes aus Westen sehr anstrengend und mit dem mittelmaessigen Equipment geht's nicht leichter... aber in jedem Fall empfiehlt sich abseits von geteerten Strassen zu fahren, sonst ist zuviel Verkehr. Die Landschaft entlohnt einen aber dafuer! Ist auf den ersten Blick sehr alpenmaessig hier, aber die Pflanzenwelt schon anders.
Wie's genau weitergeht weiss ich erst morgen, also abwarten!
Gruesse aus Bariloche,
Gunther
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Kaum bin ich schon wieder eine Woche in deutschen Landen komme ich auch endlich dazu die letzten Tage meiner Reise zusammenzufassen...
Weil das Wetter in BAriloche schlechter wurde und ein Einheimischer meinte weiter im Norden - wir sprachen ueber San Martin des los Andes - waere es sicher besser und wesentlich weniger Wind, das sei immer so, beschloss ich schliesslich dorthin zu fahren! Die Route sollte auch schon sein, nennt sich Ruta Siete Lagos, Strasse der sieben Seen. Allerdings gibt's auch eine laengere Strecke die wohl in besserem Zustand ist & klar, der Bus fuhr natuerlich da lang... ;-( War aber auch nicht total langweilig, immerhin.
Schliesslich in San Martin war das Wetter erstmal nicht besser. Trotzdem habe ich Plaene gemacht wie ich meinem einzigen Tag dort (ich musste ja nach Buenos Aires um meinen Heimflug zu erwischen) moeglichst viel bzw. interessantes abringen koennte. Es ist schoen an einem See gelegen und Berge sind auch rundherum. Aber erstmal hatte ich ein Abschieds Abendessen mit meinen Reisekollegen nachdem wir doch recht lange zusammen unterwegs waren und unseren Spass hatten. Der Ort ist bekannt fuer seine Forellengerichte, und da gab's dann mal ein richtiges Festessen, richtig teuer fuer Argentinien! Der naechste Tag machte allerdings einen Strich durch meine Rechnung: starker Regen und recht frische Temperaturen... Also gab's nicht viel Wahl als abwarten und quatschen und auf den Bus warten fuer den ich abends ein Ticket hatte.
Eine lange Busfahrt sollte auf mich warten, 21 Stunden bis Buenos Aires, doch zum Glueck hatte ich diesmal einen richtig guten Bus. Man kann es vielleicht vergleichen mit erster Klasse Sitzen in einem Langstreckenflugzeug, zwei Etagen mit Mahlzeiten an Bord und guter Aussicht von meinem Platz (obere Etage fast ganz vorne). Dank der ziehmlich flach stellbaren Sitze liess sich die Nacht wesentlich besser als im Flugzeug rumkriegen, was nur gewoehnungsbeduerftig war: der starke Patagonische Wind liess den Bus nicht wirklich geradeaus fahren und an das pendeln muss man sich erstmal gewoehnen v.a. wenn man schlaeft, ich hatte oefter das Gefuehl gleich von der Strasse abzukommen. Aber alles halb so wild in dem modernen Bus.
Dann in Buenos Aires hatte ich noch zwei Tage bis zum Ende meines Urlaubs... Einen Tag war ich noerdlich der Stadt, in Tigre, das IM Tigre Delta liegt: viele Haeuser sind auf kleinen Inselchen im Delta. Man kommt sich weniger wie auf Inseln vor sondern mehr als ob das Gebiet von vielen Kanaelen durchzogen ist. Ist sicher eine bessere Beschreibung, vor allem weil man statt per Bus natuerlich alles im Boot erledigt, weil's naterulich keine Strassen gibt! Die Haeuse liegen alle am Wassen und haben ihre eigene Bootsanlegestelle, manche Haeuser sind auf Stelzen, total schoen. Und sobald man weg von den besiedelten Bereichen ist steht man im dichten Wald, toll!
Am letzten Tag - ja der Urlaub ging viel zu schnell zu Ende - bin ich noch ein bisschen durch die Strassen geschlendert und habe das Leben im San Telmo Viertel beobachtet (da ist viel mehr Leben auf der Strassen in dem Viertel als da wo ich beim ersten Mal gewohnt habe: San Nicolas. Ueberall Strassencafes und kleine Restaurants zum draussen sitzen, schoen, und das bei dem Wetter: wiedermal (endlich) 30 Grad, bevor ich in die kalte Realitaet des Aachener Herbstes zurueckkehren musste. Hmh, jeder Urlaub hat ein Ende...
Bis zum naechsten Mal(/Jahr?),
Gunther
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