Alle Jahre wieder, oder so aehnlich koennte ich die Tradition bezeichnen aus dem Urlaub oder sonst aus der Ferne Berichte an Freunde und Bekannte zu schicken:

Soweit, sogut, ich bin nun schon seit fast 3 Tagen in Quito & habe mich auch ein bisschen an die Hoehe gewoehnt - die Hauaptstadt liegt immerhin auf ueber 2800 m! Mit Spanisch schlage ich mich auch soweit einigermassen durch, aber da muss ich noch viel dran arbeiten... Aber ich habe ja auch noch einige Wochen Zeit!

Meine spontane Reservierung per email von daheim aus hat tatsaechlich geklappt, das Hostal gehoert einem Schweizer der hierher ausgewandert ist. Nette Atmosphaeree und man trifft auch andere nette Reisende. Die Lage ist gut aber nicht mitten im Trubel.

Gestern habe ich eine Polizei-begleitete Stadtfuehrung gemacht, nur fuer mich alleine! Teils war das dann auch gleich auf Spanisch (anstrengend aber eine gute Uebung) und auch mal auf Englisch. Aber so schlimm kam es mir in der Stadt nicht vor dass unbedingt eine Sicherheitsbegleitung noetig waere: heute bin ich einige Orte nochmal abgeleaufen (alleine) und habe diverse Strassenmaerkte abgeegrast. Schoene Stadt (die Altstadt meine ich) sonst sieht es weniger spektakulaer aus hier & so gross kommt einem die Stadt auch nicht vor.

Morgen habe ich vor etwas weiter in die Berge zu fahren, da gehts dann auch mal auf ueber 3000 m rauf, Hoehentraianing!!

Aber ich habe keine Lust mehr weiterzuschreiben auf dieser Tastatur ist das eine Qual (kapuut) und melde mich spaeter mit mehr Neuigkeiten.

Ach so, abschliessend noch: Das Wetter ist ganz aangenehm mit tagsueber recht warm (-> T-Shirt) aber nachts wirds echt ganz schoen kalt!! Ich muss mir glaube ich noch einen dicken Pulli kaufen. Was sich nicht so toll anhoert ist dass am 4. oktober die Regenperiode anfangen soll...

Bis die Tage,

Gunther

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Weg war ich von Quito, der grossen Stadt in Ecuador, um die schoene Natur zu erleben!

Mit einem Bus vom riesigen Busbahnhof Quito's - aehnelt mehr einem Flughafen als der eigentlich Flughafen Quito's - ging's Richtung Sueden entlang der Panamericana: Links und rechts sieht man grosse Berge, bzw. eigentlich Vulkane. Leider ist die Sicht nicht extrem gut gewesen. In Latacunga muss ich umsteigen in einen Bus der Richtung Westen in die Berge faehrt, da geht's gleich ordentlich hoch.

Mein Ziel: Pujili, ein kleines Dorf in das sich wohl nicht so oft Auslaender verlaufen, zumindest an dem Tag nicht. Alle Leute sind freundlich und man kommt auch oefter mal ins Gespraech. Das einzige "Hotel" zu finden war nicht ganz einfach, aber fuer den Markt am naechsten Morgen rentiert sich der urze Aufenthalt auf jeden Fall! Fuer meine geplante Vulkanbesteigung kaufe ich Schal und Handschuhe & was von der lokalen Kueche zum Fruehstueck ist auch interessant!

Weiter ging's mit einem Bus richtig hoch rauf, ueber einen Pass in ein Dorf auf ueber 3500 m ueber Meer. Von dort aus fahre ich auf einem Pickup (auf der Ladeflaeche war's sehr windig und staubig) an meinen Zielort, die Lagune von Quilotoa. Dort ist eine kleine Ansiedlung wo ich uebernachte. Ausser ein paar Tagesgaesten bin ich der einzige Gast. Tagsueber sehr warm (wenn kein Wind geht...) kuehlt es nachts auf um die Null Grad ab. Liegt schliesslich auf 3850 m! Die Lagune ist beeindruckend und viel groesser als ich dachte.

Am naechsten Morgen mache ich mich mitsamt meinem Gepaeck zu Fuss ins naechste Dorf auf, den Kraterrand ein viertel umrunden, dann steil Bergab in einen Canyon und wieder rauf an der anderen Seite. Soweit die Theorie, leider war der Weg schlecht zu erkennen und ich habe die falsche Abzweigung genommen und muss wieder ein Stueck raufsteigen was mit dem Gepaeck und bei der Steigung sehr anstrengend ist! Irgendwann finde ich dann (auch mit fremder Hilfe) wieder den Weg und bin nach ca. 6 h total kaputt angekommen. Wenigstens hat sich die Tour landschaftlich gelohnt und mein Ziel war auch sehr schoen.

Naechster Morgen: Aus dem Ort geht nur vor Morgengrauen ein Bus weg, also entschliesse ich mich auf dem Milchlaster mitzufahren! Der ist ein kleiner Lastwagen auf dessen Ladeflaeche ein paar Leute (neben dem Milchbehaelter) mitfahren koennen. Nur: Er haelt halt an jeder zweiten Ecke an um ein oder zwei Eimer Milch einzuladen & die Strasse ist es nicht wert so genannt zu werden. Da gibt es mehr Schlagloecher als sonstwas, geteert ist sowieso in der Gegend nichts... Das ganze ist wie eine Achterbahnfahrt und man muss sich mit beiden Haenden festhalten - nach 2 h bin ich am Ziel..... Von dort ging's mit einem Bus weiter, dafuer entlang spektakulaerster Berglandschaften, rauf und runter fuer 3 1/2 Stunden bis zum naechsten Umsteigen.

Fuer eine Vulkanbesteigung habe ich mich mit einem Freund verabredet: Freitag 21 h, an der Panamericana, Ausfahrt "El Chaupi". Wir wissen zwar beide nicht genau wie hinkommen und wo es genau ist aber hoffen dass es klappt, weil wir Samstag morgens loslaufen wollen. Also: Ich halt an der Panamericana einen Bus Richtung Quito an und lasse den Fahrer wissen wohin (siehe oben). Er scheint den Ort zu kennen und mich zu verstehen (hoho!) - dann komme ich mit meiner Sitznachbarin ins Gespraech und hoffe der Fahrer vergisst mich und mein Ziel nicht.

An einer halb beleuchteten Abzweigung laesst mich der Fahrer aussteigen und ich bin auf mich gestellt... Dort frage ich ein paar Leute ob ich auch richtig bin, war wohl so. Puenktlich 21 h haelt ein Bus aus der anderen Richtung an und Sven & Judith steigen aus! Da bin ich froh dass es geklappt hat!

Mit einem Pickup fahren wir zur reservierten Unterkunft, wo leider um die Uhrzeit keiner mehr aufmacht... Also weiter und nach ein bisschen suchen finden wir endlich was Brauchbares.

Samstag steigen wir dann von ca. 2800 m (El Chaupi) auf die Schutzhuette (4600 m) des Iliniza Norte (5126m). Der Anstieg hat's in sich und wir sind ca. 6 1/2 h unterwegs. Unten noch recht warm hat's auf der Huette (auf einem Joch zwischen Iliniza Sur und Norte) eher empfindliche Temperaturen. Das ganze wird noch schlimmer sobald die Sonne weg ist: vor allem weil es keine Heizung gibt... Nach einer warmen Suppe verziehen wir uns in die Schlafsaecke - nicht nur der Kaelte wegen sondern wir wollen auch um 5.30 losgehen auf den Gipfel.

Dank der Hoehe geht es mir nicht so gut am naechsten Morgen, aber trotzdem geniesse ich den Anstieg bei schoenstem Wetter (eiskalt zwar). Es ist mehr klettern als Bergsteigen, v.a. der Gipfel bietet kaum Platz fuer uns sechs die gleichzeitig hochgestiegen sind! Aber es lohnt sich, mit Ausblick auf zwei andere grosse Vulkane (Cotopaxi und Chimborazo) und diverse andere kleinere. Der Abstieg zur Huette geht schneller als gedacht und wir goennen uns noch eine selber gekochte Suppe bevor wir uns (jetzt wieder mit Gepaeck) an den Abstieg ins Tal machen. Es wird ein langer Tag, bis wir abends in Quito in unsere Betten fallen! Aber es hat sich gelohnt.

Wo es demnaechst hingeht ist noch nicht klar aber wird sich heute Abend oder morgen frueh entscheiden, einstweilen ein bisschen Spannung......

Gunther

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Wie gesagt wollte ich mir auh mal etwa Ruhe goennen, nach der Bergbesteigung. Dazu bin ich auch gekommen aber nicht direkt:

Zunaechst bin ich zu einer Lagune gefahren (Laguna Cuicocha) die sehr schoen gelegen in 3 - 4 h umrundet werden kann. Dort gab es eine nette Unterkunft mit tollem Blick auf den See in dem zwei kleine Inselchen liegen. Morgens nachdem der Nebel verschwunden ist gehen ich auf den einsamen Rundweg, eher ein Pfad der teilweise richtig durchs Dickicht geht. Nach ca. 3 h bin ich wieder auf der Strasse die ich etwas entlang gehen muss um die Unterkunft wieder zu erreichen wo mein Gepaeck ist. Zurueck liegt ein 6 1/2 km Marsch vor mir um die Strasse zu erreichen die von Bussen bedient wird: ist allerdings eher ein Staubweg... der dann auch noch ziehmlich in die Berge fuehrt durch feuchten Regenwald! Dann geht´s wieder runter (fuer die 40 km brauchen wir 2 1/2 h) in ein tiefer gelegenen Ort: Apuela. Dort ist nicht nur angenehmes Klima sondern vor allem gibt es heisse Quellen. Eine Unterkunft die ich ueber Umwege finde hat Becken mit dem heissen Wasser das auch heilende Wirkung haben soll. Ich verweile 1 1/2 Tage um mich etwas zu erholen. Es liegt in einem engen Tal sehr schoen und man bekommt (wie auch sonst haeufig) leckere Fruchtsaefte!!

Von dort aus muss ich wieder mit dem Bus dieselbe Strecke zurueckfahren um einen Freund in Ibarra zu treffen mit dem ich den Vulkan Imbabura zu besteigen vorhabe. Wir naechtigen in La Esperanza das am Fusse des Berges liegt, allerdings 2000 m tiefer als der 4600 m hohe Gipfel! Ein mehr als 5 1/2 stuendiger Aufstieg zehrt an unseren Kraeften, da es meist extrem steil nach oben geht. Hier gehen Wege nicht im Zickzack sondern oft direkt nach oben. Auch Strassen sind so gebaut... Ich zweifle dass wir es schaffen aber es klappt doch, leider ohne Aussicht, da Wolken um den Gipfel sind. Interessante Pflanzen reihen den Wegrand, aber das hilft uns auch nicht als wir den steilen Berg wieder herabsteigen muessen, denn es gibt keine Unterkunftsmoeglichkeit unterwegs. Der Tag zieht sich sehr aber nach fast 10 h sind wir wieder im Dorf und natuerlich total kaputt. GElohnt hat es sich trotzdem.

Gunther

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Was einem nicht alles so passiert wenn man die meisten Strecken einer solchen Reise mit Bussen zuruecklegt:

Auf einmal steigt jemand zu ohne zu bezahlen, redet kurz mit dem Fahrer und Kassierer, bevor die meist allgegenwaertige Musik ausgeht. Dann stellt sich der neue Fahrgast in den Gang und schwingt irgendwelche Verkaufsreden, so wie man das manchmal bei uns in Kaufhaeusern oder so sieht wenn sie neue Produkte anpreisen. Allerdings: Man muss sich vor Augen halten was fuer ein Geraeuschpegel in den Bussen herrscht, dagegen muss man erstmal ankommen mit einer Stimme! Im Verlaufe der ¨Veranstaltung¨ werden dann die Produkte an Interessenten verteilt... aber wer nicht zahlt muss es wieder abgegen, also kein Werbegeschenk!!!

Eigentlich nervt so eine Aktion eher, aber manchmal war ich schon froh wenn wieder mal jemand zugestiegen ist weil der Fahrer gerade eine allzu rasante Fahrweise an den Tag gelegt hat. Das kommt leider oefter vor. Da kann sich dann keiner mehr stehend im Gang aufhalten und die Fahrweise maessigt sich etwas.

Ein anderes typisches Phaenomen ist die Proletenhafte Fahrweise der meisten Busfahrer: Sobald ein zweiter Bus auf der Strecke auftaucht werden Rennen gefahren, jeder ueberholt den anderen und das geht hin und her weil immer mal einer anhaelt um jemanden aussteigen zu lassen oder wer mitwill. Solange sich das im Rahmen haelt bin ich schon damit vertraut, nur im bergigen Gelaende macht das gar keinen Spass mehr... Heute habe ich mich schon in einer Schlucht gesehen, so extrem verlief die Sache: Erst fuhr einer der eher gemuetlich dran war, dann hat der Chef uebernommen und wollte seinem Schuetzling wohl zeigen wie man ¨richtig¨ faehrt... Das ging rasant und als ein anderer Bus ihn nicht vorbei liess hat er kurzerhand rechts ueberholt, natuerlich in einer Kurve wo Splitt lag! Als dann auch noch Gegenverkehr kam ist sogar ihm die Duese gegangen, das war haarscharf. Nachher ist es tatsaechlich etwas langsamer gegangen (und ich bin bei der naechsten guenstigen Moeglichkeit ausgestiegen, weil mir´s gereicht hat). Mein Sitznachbar war auch nicht so happy mit der Fahrweise aber meinte dass das auf der Strecke normal waere. Von sowas reicht´s mir echt.

Ansonsten habe ich mich nach einer ungewoehnlichen Zugfahrt (auf dem Dach eines alten Busses der auf Schienen faehrt) vom Hochland bei Ibarra in Richtung Kueste bewegt. Den groessten Teil muss man allerdings mit Bussen zuruecklegen. An der Kueste ging´s weiter mit Booten durch Mangrovenwaelder, wo man mit den kleinen Booten echt nahe rankommt un viel dieser interessanten Pflanzenwelt bewundern kann. Das Wetter war nicht so super, meist leicht bewoelkt aber immerhin kein Regen aber feuchtwarm.

Ab da ging´s weiter mit Bussen entlang der Kueste, die meist eher langweilig ist mit Shrimpzuchtteichen und nicht angelegter Straende. Da wo´s schoen war bin ich kurz geblieben, wert war es die lange Fahrt entlang der Kueste trotzdem, weil sich Landschaft und Pflanzenwelt haeufig aendern.

Ein anderer Hoehepunkt war sicher der Machalilla National Park. Der Ausgangspunkt ist ein nettes Fischerdorf das auch auf Touristen vorbereitet ist. Am uebrigen Teil der Kueste ist das oft nicht so, und wenn man immer der einzige Tourist ist freut man sich irgendwann wieder andere Reisende zu treffen. Zusammen mit einer Bekanntschaft war ich dann zwei Tage im Park unterwegs, zu Pferde und zu Fuss. Jawohl, mein erstes Pferdeerlebnis! Wir sind vom Dorf (tropischer Trockenwald) in hoeher Lagen gewandert, wo dann im Regenwald tatsaechlich alles tropft und die faszinierendsten Pflanzen zu bewundern sind. (wenn das Pferd nicht gerade macht was es will)

Inzwischen bin ich wieder im Hochland angelangt wo es leider gerade oefter regnet... Aber morgens soll es wohl stabil sein und irgendwann nachmittags anfangen aus Kuebeln zu regnen. (tut es gerade)

Wie es weiter geht erfahrt Ihr spaeter, weiss ich selber noch nicht, aber viel Zeit ist ja nicht mehr.

Gunther

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Man kann auch einfach einen Bus von Riobamba nach Baños nehmen, der geht dann erst gegen Norden entlang der Panamericana nach Ambata und von dort gegen Osten ans Ziel. Aber irgendwie fand ich das ein bisschen langweilig und wollte ausserdem wieder ein bisschen in der Natur spazieren gehen: Also (habe ich ueber meine Herbergsleute erfahren) will ich entlang der alten direkten Strasse gehen, dort kann man nicht mehr langfahren weil Dank des wieder aktiven Vulkans Tungurahua die Strasse teilweise zerstoert wurde... D.h. man faehrt mit einem Bus bis zum letzten Dorf vor der Sperrung und macht sich dann zu Fuss auf, angeblich ca 1 - 2 Stunden bis wieder Verkehrsmittel zur Verfuegung stehen. Im Endeffekt gab es fuer 5 1/2 Stunden nichts mehr!

Der Weg ist schon interessant, an vielen Stellen ist die Strasse einfach wie abgeschnitten, da naemlich wo sich die Lava ihren Weg gebahnt hat! Um diese kleine entstandene Schlucht zu ueberqueren muss man dann etwas den Berg hochlaufen, bis es eine Behelfsbruecke gibt und von dortaus wieder zurueck zur urspruenglichen Strasse. Soweit so gut, nur irgendwann gibt es keine Bruecken mehr und man muss auf Pfaden die Schlucht runtergehen bis man ueber das Rinnsal das dort meist fliesst rueberklettern/springen kann & wieder zurueck zur Strasse. Das Wetter hat leider die Sicht zum nahen Vulkan vermiesst, aber wegen haeufigem Ascheregen ist auf der Strasse vielerorts eine Dicke Schicht aus schwarz-grauem Schlamm der aus Asche und Regen entsteht. Das erschwert das laufen und zudem kratzt der Staub in der Luft in den Augen. Gefunden haette ich den Weg sowieso nicht wenn nicht zufaellig ein paar Locals einen Teil der Strecke gegangen waeren...

Dann in Baños erwartet mich endlich angenehmes Klima und eine spassmaessig ausgebaute Stadt. Es sind auch Leute unterwegs, ueberraschenderweise viele Ecuadorianische Touristen. Andere sind auch dort aber wie ueberall wenige. Ich treffe auf einen alten Bekannten aus Ibarra und zusammen mit anderen Bekannten von ihm nuetzen wir das auch mal vorhandene Nachtleben aus. Sonst gibt es dort heisse Quellen die man dann in den ¨baños¨ (eigentlich piscinas termales) geniessen kann. So geht die Zeit schnell vorbei und ich mache mich ueber eine interessante Strecke (groesserer Umweg) ueber Puyo (oestlich von Baños) nach Tena auf. Dort muss ich eine Nacht verbringen weil es zu weit ist bis Papallacta. Dieser Ort ist auch durch Termalquellen gepraegt und liegt sehr schoen in den Bergen. Das Bad das ich besuche ist viel schoener und groesser als die vorher gesehenen aber hat auch seinen Preis, ist mehr was fuer betuchte Ecuadorianer (und die wenigen asulaendischen Touristen). Dort ist extrem wenig los. Also am naechsten Tag (nach zwei ausgedehnten Termal-Sessions, abends ist es echt eine tolle Atmosphaere in den heissen Quellen zu liegen und wegen dem kuehlen Klima den Dampf ueberall aufsteigen zu sehen) fahre ich ueber Quito direkt nach Otavalo weiter. Dort gibt es am naechsten Morgen einen Markt den ich auch noch besuchen wollte. Die Stadt ist zudem auch ganz schoen, leider auch dort haeufiger Regen... Zudem muss ich dort dringend einen Reisescheck einloesen, weil ich dort mit meinen letzten 6$ ankomme. Es ist naemlich in diesem Land nicht so einfach einen Scheck einzuloesen: ein und dieselbe Bank nimmt in einer Stadt Schecks an, in der anderen nicht, oder es ging bis letztes Jahr noch und auf einmal nicht mehr! Zum Glueck klappt das dann in Otavalo.

Nun bin ich in Quito wo noch die eine oder andere Sache zu erledigen ist bzw. morgen plane ich noch einen kleinen Ausflug. Ein nettes nahes Ziel ist das Aequatormonument, ca. 20 km noerdlich von Quito mit dem Stadtbus. Dort gibt es auch ein interessantes Museum (Inti ñan) wo man sich anhand von einfachen Experimenten beweisen lassen kann dass dort wirklich der Aequator ist. (ca. 300m noerdlich vom eigentlich Monument)

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