Intro
Es ist schon wieder ne ganze Weile her dass ich was (dieser Art) von mir habe hoeren lassen - ca. 2 Jahre. Aber seither gab´s keine aussergewoehnlichen Ausfluege in die weite Welt von denen ich unbedingt berichten wollte.
Naja, wie schon dem Subject zu entnehmen ist bin ich mal wieder auf dem Lateinamerikanischen Kontinent unterwegs, und kann nur Positives berichten von meinen bisherigen Erlebnissen mit Land und Leuten hier. Sozusagen ganz entgegen dem Ruf dieses recht grossen Landes am Nordende von Suedamerika. Ist schon eine Schande dass wenig Leute wagen dieses Land zu bereisen, es ist definitiv eine Reise wert. Nichtsdestotrotz ist man selten der einzige Auslaender - zumindest nicht in den Gebieten wo ich bisher war.
Gleich mein erster Eindruck war uebrigens dass die Leute supernett, freundlich und hilfsbereit sind, ja sogar aktiv auf einem zukommen (und nicht wie vielleicht in anderen Laendern weil sie Dollarnoten in Deinen Augens sehen!). Seis nun auf der Strasse, in Restaurants, beim Suchen eines Taxis oder Busses... ueberall wartet man lange auf Hilfe bsw. muss sich nicht lange alleine durchschlagen. Doch ein recht kommunikatives Voelk(chen)! Und das kann ich durchaus mit anderen Laendern vergleichen wo ich teilweise echt auf Ignoranz oder einfach schwere Kontaktaufnahme gestossen bin.
Element Erde
Auf einem Gebiet habe ich in den ersten 1 1/2 Wochen viel Erfahrungen gesammelt: Schlamm... klingt natuerlich recht negativ, aber hier die Erklaerung:
1. Ich habe an einem meiner ersten Tage (ich bin in Cartagena angekommen) einen Auflug zu einem Vulkan gemacht. Dieser war aber nicht einfach nur ein Vulkan (ein recht kleiner von vielleicht 15 Meter Hoehe) sondern spuckte statt Lava Schlamm! Darin war ich baden, inklusive Massage und abwaschen im See.
2. Eine Trekking Tour zu einem Ort in der Sierra Nevada de Santa Marta der sich Ciudad Perdida nennt (= verlorene Stadt). Es ging mit einer Jeepfahrt ueber eine furchtbare ³Strasse³ los die uns (9 Teilnehmer) zum Ausgangspunkt (El Mamey) dieser Tour brachte. Teilweise mussten wir aussteigen weil es zu heftig war mit Beladung weiterzufahren... Dann nach einem kurzen Mittagessen gings los mit der ersten Etappe. Eigentlich waren wir zu spaet dran, weil es nachmittags immer irgendwann zum regnen anfaengt, manchmal sehr stark. Durch nicht sehr dichten Dschungel anfangs war alles noch OK, aber als dann recht bald schon der Regen einsetzt sind wir froh alles zusaetzlich in Plastiktueten eingepackt zu haben! Mulies transportieren unsere Verpflegung, wodurch der Weg recht ausgetreten ist. Durch den regelmaessigen Regen ist es an vielen Stellen matschig oder gar recht schlammig auf dem Weg! Unterwegs ein Militaerposten, allerdings der einzige der uns auf den 7 Tagen begegnet. An einer Stelle wo es stark bergab geht war es mal wieder extrem schlammig, sodass wir uns halb rennend, halb springend und vor allem hoffend den Berg zum Fluss runter schlagen. Der erste einer der vielen Fluesse die wir ueberqueren muessen auf dieser Tour. Danach - es ist schon fast komplett dunkel - endlich unsere Unterkunft: ein Regenschutzdach mit Haengematten drunter und einer Kochstelle. Duschen und Toiletten gibt es sogar auch! Den naechsten Tag fangen wir frueher an um dem Regen etwas auszuweichen, was auch gut klappt. Unterwegs muessen wir etliche Fluesse (oder breitere Baeche mit recht guter Stroemung) ueberqueren. Teilweise ist das nur mit durchwaten moeglich, bei der einer oder anderen Gelegenheit nutzen wir auch die Chance etwas im Fluss zu baden. Gerade das ist sehr schoen bei den Temperaturen: es hat hier immerhin auch locker 30 Grad tagsueber, nachts abhaengig von der Hoehe. Das ist auch der Grund warum es nicht so schlimm ist wenn man in den Regen kommt, weil er warm ist und einem bei den Temperaturen nicht friert! So geht es weiter ueber mehr oder weniger schlammige Wege bis wir am Fuss des Bergrueckens angelangen auf dem Ciudad Perdida liegt. Diese Anhoehe erklimmen wir ueber eine alte Felstreppe die vom Fluss hochgeht, ca. 200m Hoehendifferenz! Die Stadt an sich war nie eine Stadt in der die Leute gelebt haben, eher eine Kultstaette oder spiritueller Ort. Dort oben uebernachten wir auch zweimal, bekommen eine ausfuehrliche Fuehrung ueber die wieder vom Dschungel freigelegten Ueberreste der Staetten und haben Zeit zum ausruhen. Den Rueckweg treten wir am 5. Tag an. Er geht ueber eine andere Route, nach La Tagua. Dieser Teil war dann wesentlich spannender was die Landschaft und Wege anging: Der Dschungel ist wesentlich dichter hier, es gibt mehr Abwechselung der Vegetation und von Wegen kann man schon kaum mehr sprechen: Sehr oft kommen wir nur mit der Machete voran! Dann sind es Pfade die extrem steil auf und abwaerts gehen und so ausgetreten und schlammig dass wir schon oefter mal hinfallen... irgendwann stoerts keinen mehr dass wir von oben bis unten Schlamm und Erdspuren (ist auch noch sehr rot!) an unserer Kleidung haben. Die Ort an denen wir hier uebernachten sind ein Indiodorf das sehr schoen gelegen ist und eine Art Hacienda oder Finca die auch total abgeschottet von Strassen oder besseren Wegen auf einem Bergruecken liegt. Wunderschoen! Die Rueckfahrt dann von La Tagua zum Ausgangspunkt Sta. Marta bestreiten wir wieder im Jeep, was eine groessere Tortur ist: Die Strasse ist furchtbar schlecht, kein Belag, ausgewaschen und eng geht sie erst den Berg rauf und dann ewig lange wieder runter auf Meereshoehe. Zwischendurch gibt es Probleme mit dem uralten Landrover oder was es war und wir werden unglaublich durchgeschaukelt. Aber gehoert halt dazu! Alles in allem eine sehr schoene Tour die echt zu empfehlen ist.
Element Wasser
Nachdem ich nun genug hatte vom Element _Erde_ (oder besser gesagt der Form Schlamm) wende ich mich der Kueste zu. Weil auch auf dem Gebiet des Elements _Wasser_ habe ich ja nun so meine Erfahrungen gesammelt:
1. Regen gab es nun ja auf der Tour zur Ciudad Perdida genug. Und der war teilweise sehr heftig! Und nicht nur einmal waren wir ihm auch ausgeliefert, was ja wie gesagt nicht so schlimm war.
2. Fluesse durchqueren und darin baden, wie ja schon beschrieben.
3. Nach der Tour fliehe ich auch sofort wieder der Stadt und fahre in das 15 Minuten weiter gelegene Fischerdorf Taganga. Dort laesst es sich erstmal aushalten, es gibt direkt dort einen Strand (ich praktisch aus meine Hotel direkt ins Meer springen!) sowie weitere etwas weiter entfernte zu Fuss erreichbare Straende. Das ist schoen so als Ausgleich zu den vergangenen Tagen.
4. Was es auch gibt in Taganga sind Tauchschulen wie Sand am Meer! Spontan entschliesse ich mich einen Kurs zu machen. Das geht hier in wenigen Tagen und die Unterwasserwelt ist schon beeindruckend wie ich recht bald merke. Der erste Tag ist nur im flachen Wasser direkt am Strand, aber an den folgenden beiden Tagen gehts direkt mit dem Boot raus auf Meer, aus der Bucht raus. Das Wasser ist anfangs 28 Grad, spaeter nur noch 26 Grad wegen Winden. Reicht aber auch gerade noch aus. Jedenfalls habe ich die Gelegenheit die Unterwasserwelt zusammen mit meinem Tauchlehrer zu erkunden, durch einen kleinen Schwarm bunter Fische zu schwimmen und viel schoenes anschauen und beobachten. Am Ende des dritten Tages (wo es immerhin auch 18 Meter runterging) mache ich noch meine Theoriepruefung um den Kurz abzuschliessen. Resumee: auch das Element Wasser hat seine positiven Seiten!
Zwischendurch, am Rande
Am Wochenende gab's mal einen total Stromausfall: das ganze Dorf blieb fuer einige Stunden ohne Strom. Ich war gerade in der Dusche - wie praktisch - und musste dann halt irgendwie meine Lampe finden im dunkeln. Es gab wenige Plaetze im Ort mit Notstromversorgung, um diese herum sammelten sich dann eben die Leute und machten mit ihrer Party weiter, als waere nichts. Und obwohl dann natuerlich nirgends (fast) auf den Strassen Beleuchtung war stoerte sich keiner daran mit dem Motorrad ohne Licht rumzufahren... ganz easy. Nachts spaet kam der Strom dann auch mal wieder.
...
Nun bin ich nicht mehr an der Kueste dieses schoenen Landes. Das Klima ist entsprechend anders: erst wars immer noch schoen warm (nicht mehr ganz so heiss) nur nachts etwas frisch, je nachdem ob es Regen gab oder nicht. Dann bin ich nach ein paar Tagen weitergefahren, wieder etwas hoeher & nun sehne ich mich schon nach der Waerme von vorher. Es hat tagsueber mit Sonne auch recht ansehnliche Temperaturen (ca. 26 - 28 Grad) aber nachts muss ich mir schon alles was ich dabei habe anziehen & ueber die hier existierende warme Dusche bin ich froh (gabs bisher nicht). Aber ich bin mittlerweile auf 2100 m, da ist das keine Ueberraschung!
Boabachtungen im Strassenverkehr
- So gut wieder jeder Motorradfahrer traegt hier einen Helm, das finde ich ja schon bemerkenswert, habe ich in anderen Laendern nicht beobachtet!
- zusaetzliche tragen eigentlich alle Motorradfahrer eine reflektierende Weste mit der Buchstaben-Zahlen-Kombination ihres Nummernschilds drauf (diese findet man auch auf dem Helm wieder!); mir scheint das ist Pflicht.
- das "scheinbare Chaos" auf Kolumbiens Strassen und die zuegige Fahrweise scheint doch ganz gut zu funktionieren, zumindest habe ich noch keinen Unfall gesehen oder beobachtet seit ich hier bin!
- Auf jedem Bus befindet sich hinten drauf ein Aufkleber mit der Aufschrift "Como conduzco? No: 311 xxx xxxx" (=Wie fahre ich?) - Ich weiss nicht ob es was bringen wuerde anzurufen, aber macht zumindest mal einen guten Eindruck.
- Die Einhaltung der maximalen Hoechstgeschwindigkeit von 80 km/h bei Bussen kann selbst in den aeltesten Modellen von jedem Fahrgast ueber eine grosse elektronische Leuchtanzeige (OK, funktioniert nicht wirklich immer... ) verfolgt werden.
- Sollte diese Geschwindigkeit ueberschritten werden sollte glaube ich auch ein Alarmton kommen, den ich aber selber noch nicht sehr oft gehoert habe (wer weiss ob das immer funktioniert???) und bei den vielen Kurven die die Strassen hier teilweise haben sind 80 sowieso schon recht ordentlich...
- Was hier nicht ganz herpasst: Die Busse (speziell Nachtbusse) sind oft sehr komfortabel, aber leider auch recht frisch um nicht zu sagen kalt. (die fahrenden Eiskaesten von Venezuela kann aber Kolumbien bisher nicht toppen!)
Element Luft
1. Angefangen hat das ja sicher mit meinen Tauchgaengen: Wann hat man sich schonmal mit diesem Thema auseinandergesetzt? Beim tauchen ist das zwangsweise, zumindest wenn man noch nie tauchen war. Wie atme ich unter Wasser? Wie ist es Luft aus einer Pressluftflasche zu atmen? Wie lange reicht meine Luft? Wie ist es wenn man unter Wasser ausser Atem kommt & wie vermeide ich es? Alle diese Dinge haben sich als halb so wild entpuppt, was ja auch schon als Ergebnis in meinem letzten Bericht zu lesen war.
2. Als ich vor einigen Tagen in San Gil war (eine Art Zentrum der Abenteuersportarten, wie Rafting, Rappeling, Caving, Hanggliding) hatte ich die Gelegenheit mal Paragliding auszuprobieren. Natuerlich nur als Tandemflug, sonst ginge das nicht so schnell. Also mit dem Jeep raus aus der Stadt, durch ein paar Doerfer und auf einen Huegel rauf. Im Auto meinten die schon es haette starken Wind, was man da noch nicht gemerkt hat. Also kurz eklaert was ich machen muss und zack, gings los: mit ein paar Helfern weil der Wind so stark war heben wir schnell ab. Komisch war das wir nicht von A nach B geflogen sind, also von einem hohen Punkt runter, d.h. wir sind nur ueber dem Startplatz geschwebt oder geflogen, recht nah am Boden. Das war vielleicht der Grund warum es mir bzw. meinem Magen nicht so gut ging... in dem Moment war ich froh kein Mittagessen gehabt zu haben! Es ging halt relativ unregelmaessig und teilweise schnell rauf und runter und das gefiel meinem Magen nicht. Mit dem Blick auf den Horizont war es einigermassen OK aber sehr viel hatte ich nicht von dem Flug:
- die Aussicht ist nicht wesentlich anders als vom Bergruecken selber
- ein Gefuehl des Flugs kam nicht so auf weil wir im Prinzip an der Stelle
geblieben sind
Fazit: Ich wollte es mal ausprobieren und nun kann ich mitreden.
Allerdings wenn ich es nochmal mache frage ich genauer nach ob wir eine Strecke
zuruecklegen, dann koennte ich mir noch einen Versuch vorstellen!
3. Heute habe ich eine Wanderung unternommen. Es ging zu einer Berglagune die bei den Muisca Indios hier eine spirituelle Bedeutung hat: Laut deren Sagen ist aus der Lagune eine sehr huebsche Frau aufgetaucht die ein Baby im Arm hatte. Als dieses zu einem Erwachsenen herangewachsen war heirateten die Beiden, gebaren Kinder und bevoelkerten so die Welt! So einfach ist das :-) Am Ende der Geschichte wurden die beiden zu Schlangen und tauchten wieder in die Lagune ab.
Was hat das mit der Luft zu tun: Die Lagune Iguaque liegt auf ca. 3600 m und der Weg faengt bei 2600-2700 m an. D.h. die Luft wird schon recht duenn da oben, da hatte ich das Gefuehl wie bei der Uebung als mein Tauchlehrer die Pressluftflasche unter Wasser zugedreht hat... nur nicht so schnell natuerlich!
Aber die Wanderung war es wert: schoene Landschaft die erst durch dichten Wald geht, dann mehr zu Bambus uebergeht bevor man den sog. Paramo erreicht. Dort finden sich allerlei schoene und interessante Pflanzen, die allerdings nur buschhoch sind. Die beeindruckensten und seltensten sind wohl die Frailejones. Die Beschreibung spare ich mir - wartet auf Bilder!
...
Im Moment bin ich in einer kleinen Stadt die eher so ein Flair von Museum hat bzw. eine grosser Ansammlung von Touristenshops, Cafes & Restaurants ist. Ist etwas komisch weil es eine schoene Kolonialstadt ist (=Villa de Leyva), die aber etwas klinisch restauriert wurde. Wirkt wie eine grosse Shoppingmall im Kolonialstil... aber die Landschaft drumherum ist schoen.
Bogota & Abschlusswort
Inzwischen bin ich recht reibungslos (wie auch schon die Reise im gesamten Verlauf) nach Bogota gekommen. Erstmal ist das natuerlich fast ein Schock: Auf einmal bin ich in einer so grossen Stadt mit doch noch um einiges mehr an Laerm als die lauteste Stadt bisher zu bieten hatte. Und dann diese Dimensionen, es braucht eine 3/4 Stunde um mit dem TransMilenio von der noerdlichen Stadtgrenze ins (koloniale) Zentrum zu gelangen.
Der TransMilenio ist eine Art U-Bahn Ersatz weil es zu aufwaendig waere eine solche zu bauen. Aber es ist ein recht modernes und effizientes Verkehrssystem das auf modernen Stadtbussen besteht die auf eigenen von der Strasse getrennten Spuren fahren. Wie auch immer, bevor ich weiss in welchen der staendig an und abfahrenden Busse ich steigen soll muss ich erstmal studieren: Es gibt eine Karte mit Fahrplan die recht verwirrend ist wenn man europaeische Metros kennt. Obwohl ich hier am noerdlichsten Ende des Liniennetzes bin muss ich mich schon entscheiden in welchem Zweig des Verkehrssystems mein Ziel liegt. Die meisten Menschen sind ja gewohnt dann einfach am naechstgelegenen Kreuzungspunkt zum Ziel umzusteigen. Das macht es kompliziert aber man spart sich das umsteigen! Ich frage auf jeden Fall lieber nach bevor ich einsteige... aber wie immer findet such schnell jemand hilfsbereiter. Was dagegen viel einfacher ist als bei uns ist die Frage nach dem Preis: Hier gibt es nur einen Tarif, egal wie weit man faehrt - solange man die Stationen des TransMilenio nicht verlaesst.
Sonstiges aus Bogota
- Wie schon vorher bei anderen Staedten erwaehnt ist es schon recht ordentlich und sauber, groesstenteils. Haengt aber sicher vom Viertel ab.
- Man kann hier richtig gut weggehen, da merkt man die Grossstadt. Die Auswahl ist gross und es wird ganz verschiedene Musik in den Bars und Clubs gespielt.
- Einkaufen ist hier sicher ein Highlight, siehe hierzu spaeter.
- auch was die Sicherheit betrifft fuehle ich mich hier nicht wesentlich unwohler als vorher. Klar sollte man sich spaeter abends an gewisse Regeln halten, aber das ist nicht so ungewoehnlich. Es sind ueberall Polizei, Militaer und private Sicherheitskraefte vorhanden, sodass man schon den Eindruck hat dass sie die Situation unter Kontrolle halten.
Shopping
Ich finde es unglaublich was fuer eine Auswahl an Geschaeften und Waren zu finden ist. Man bekommt hier fast einen Flash wenn man sich durch die Strassen an den Geschaeften vorbeibewegt. Und ueberall sind auf den Strassen auch noch Helfer die versuchen die Leute und potentiellen Kunden auf die Geschaefte aufmerksam zu machen - was bei der Flut schon nicht so unwichtig ist. Also alles extrem geschaeftig, fleissige Leute!
Und was auch noch praktisch ist, sehr oft ballen sich Geschaefte einer "Zunft". Das heisst wenn man beispielsweise Schuhe kaufen moechte finden sich ploetzlich eine sehr grosse Zahl an Schuhgeschaeften in einer Strasse oder einem Einkaufszentrum. Oder Fahrradgeschaefte - hier fahren recht viele Leute Rad und man bekommt viel tolle Ausruestung - diese befinden sich alle im selben Strassenzug. Dies macht es fuer den Kunden recht bequem!
Also ich kann nicht umhin einen gewissen Vergleich mit Thailand zu machen: Es ist fast so geschaeftig, die Leute sind auch recht fleissig und geschaeftstuechtig und in der Auswahl laesst es sich auch vergleichen. Und Qualitaet ist auf jeden Fall gute fuer (europaeisch) guenstiges Geld zu bekommen.
Nur irgendwann wir es anstrengend und man will sich nicht dauernd in einen Laden ziehen lassen oder es ist schwierig nein zu sagen und sich loszureissen sobald man mal im Geschaeft ist. Aber das ist auch normal meine ich.
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